EPC: MikeLike Hörspiel-Das Lufer Haus 1/2
10 Feb 2018

EPC: MikeLike Hörspiel-Das Lufer Haus 1/2

Ein Electronic Music Radio Horror Drama von Chris Maico Schmidt

10 Feb 2018

Das Lufer Haus (Teil 1)-Das neue Electronic Music Radio Horror Drama von Chris Maico Schmidt.

Teil 2 erscheint am 17.02.2018 ab 12 Uhr.

Im Jahr 2008 verbringt ein parapsychologisches Forscherteam einige Tage im legendären Spukhaus der Familie Lufer und verschwindet dort spurlos. Lediglich die kürzlich aufgefundenen Tonaufnahmen der Expedition liefern ein verstörendes Zeugnis der Geschehnisse.

Die Geschichte

Das Lufer Haus ist ein Schweizer-Bauernhaus im kleinen Städtchen Langacher, in der Nähe von Küsnacht, im Kanton Zürich. Erbaut wurde es laut Dokumenten im Stadtarchiv von Küsnacht im Jahre 1803 (Dokument Nr.: 2347.kk-LAN). Immer wieder haben Anwohner und andere Zeugen von unerklärlichen Phänomenen berichtet. Das Tagebuch von Wieland Bergmann, der mit seiner Familie von 1862 bis 1865 im Lufer-Haus lebte, ist ein beeindruckendes und erschreckendes Zeugnis dieser Vorfälle. Seit dem überstürzten Auszug der Familie Bergmann steht das Haus leer. Im September 2008 sollte es laut einem Beschluss der Gemeindeverwaltung von Küsnacht abgerissen werden. Dazu kam es nicht.
Am 18. August beginnt ein Team der Parapsychologischen Ambulanz der Universität Freiburg mit einem Forschungsprojekt im Lufer-Haus. Vier Tage später sind alle Mitglieder verschwunden. Bis heute fehlt von ihnen jede Spur.

Im Zuge der Ermittlungen veröffentlicht die Kantonspolizei von Küsnacht nun die Tonaufnahmen, die das Forscherteam im Lufer Haus angefertigt hatte.

Das Lufer Haus erwartet Sie…
Geschrieben von Kai Schwind, nach einer wahren Begebenheit. Erschienen bei Lauscherlounge Records 2012
ISBN: 978-3-9430-4607-6 / 2 CDs / (c) Lauscherlounge Records


Das Forschungsteam

Dr. Albrecht Lindner, Projektleiter, (geb. 12.3.1953 in Hannover). Aufgewachsen in Hannover, studierte Psychologie in Hamburg. Erlangung des Doktorgrades durch die Forschungsarbeit mit dem Titel „Wahrnehmungsstörungen bei Jugendlichen unter besonderer Berücksichtigung von autistisch diagnostizierten Kindern“. Im Frühjahr 1985 folgt er dem Ruf der Uni Freiburg und wird aufgrund seiner Forschungen bald Mitglied beim Institut für Parapsychologie. Lindner ist verheiratet mit Beate Lindner-Bischoff, Studienrätin an der Gesamtschule in Lörrach. Das Paar hat zwei Kinder (Robert, geb. 1980 und Lisa, geb. 1984). Er veröffentlichte einige Artikel zum Thema „Poltergeister und Hauntings“ und konzentrierte sich dabei vornehmlich auf mögliche psychische Störungen bei den Rezipienten. Besonders beachtet wurde seine Studie über die damals 15 jährige Anna K. in einem kleinen Dorf im Elsass. Lindner konnte die angeblichen Poltergeist – und Dämonenbefall-Phänomene, unter denen Anna K. litt als Resultate einer tiefen Persönlichkeitsstörung erklären. Ihm gelangen dabei einige, in der Fachwelt viel beachtete Versuchsreihen. Überschattet wurde der Fall durch den anschließenden Selbstmord von Anna K. in der Psychiatrie in Straßburg.

Thomas Laufer, wissenschaftlicher Assistent (geb. 26.5.1972 in Nürnberg). Spezialisierte sich eigentlich auf klinische Psychologie und kam nach einem zweijährigen Aufenthalt in London an das Institut nach Freiburg. Thomas hat Dr. Lindner von Anfang an bei diversen Forschungsaufträgen unterstützt und ist vor allem wegen seiner einfühlsamen Recherchearbeit und Interviewführung dabei. Er ist geübt beim Durchführen von Befragungen und psychologischer Anamnese. Auch beim Beschaffen von scheinbar verschollenen Materialien im Rahmen der Vorbereitungen war Thomas sehr hilfreich.

Dr. Marianne Weimar, Institutskollegin, Expertin für Jenseitserfahrungen und White Noise Phänomene (geb. 23.11.1955 in Köln). Ebenfalls Psychologiestudium und seit 1986 am Institut in Freiburg. Marianne ist eine loyale Kollegin von Lindner und steht ihm vor allem bei seinen Kämpfen mit der Institutsleitung hilfreich zur Seite. Sie ist alleinstehend.
Marianne ist seit einem verstörenden Projekt Mitte der 90er Jahre in Norditalien besessen von der Erforschung von Kontakten mit dem Jenseits: sie war für das Institut bei einem geheimen Exorzismus des Vatikan anwesend und sollte als neutrale Person die Vorgänge beobachten, als plötzlich aus dem „besessenen“ Patienten ihre vier Jahre zuvor verstorbene Mutter sprach und sie warnte, sich „in die Totennetze einzuklinken“. Sie setzte ein halbes Jahr aus und war selbst in psychologischer Betreuung.

Max Reekers (geb. 12.8.1972) und seine Frau Christine (geb. 3.10.1973) sind Experten für Abhör- und Aufnahmetechnik. Sie haben bereits für den BND und für diverse wissenschaftliche Institute gearbeitet und ihre versierten technischen Kenntnisse zur Verfügung gestellt. Die beiden haben gemeinsam mit einer Tonfirma ganz besonders empfindliche Mikrofone entwickelt und ein computergesteuertes Aufnahmeverfahren entworfen, was eine komplette Überwachung des Hauses ermöglichen soll. Die Aufnahmen nehmen auch niedrige Frequenzen und vom menschlichen Ohr eigentlich nicht mehr wahrnehmbare Signale auf und machen diese automatisch hörbar.

Bruder Matthias, Kapuzinermönch und Berater (geb. 19.2.1977). Kommt aus dem nahe gelegenen Kloster in Rapperswill. Dr. Lindner hatte mit Bruder Matthias Kontakt aufgenommen, von ihm Aufzeichnungen aus der Klosterbibliothek bekommen und ihn zur Mitarbeit vor Ort im Lufer Haus bewegen können. Bruder Matthias soll einen fachlich-theologischen Blick auf die möglichen Geschehnisse werfen und das Team beraten.

Stand der Ermittlungen (Zusammenfassung)

Prof. Albrecht Lindner, Dr. Marianne Weimar, Thomas Laufer, Max und Christine Reekers und Bruder Matthias Hanitzsch sind am 22. August 2008 spurlos verschwunden. Das letzte Lebenszeichen lässt sich auf die frühen Morgenstunden des 22. August datieren (siehe Tonaufnahmen).

Am gleichen Nachmittag (Telefoneingang 15:46) verständigte der Klostervorsteher des Klosters in Rapperswill die örtliche Polizei, weil Bruder Matthias nicht zum Morgengebet und diversen anderen Aktivitäten erschienen war.

Ein Streifenwagen fährt daraufhin zum Lufer-Haus in Langacher. Vor dem Haus stehen die Fahrzeuge (ein blauer VW Passat, Besitzer ist Herr Thomas Laufer, ein grauer VW Caravelle, zugelassen auf das Kloster in Rapperswill und ein roter Ford Galaxy, Fahrzeughalter Max Reekers), im Haus selbst treffen die Beamten jedoch niemand an. Mit dem Einsatzleiter wird eine Karenzzeit vereinbart, um diverse alternative Erklärungen für das Verschwinden auszuschließen. Ende der Wartefrist ist der 23. August, 8 Uhr morgens. Der Einsatzleiter versammelt fünf Beamten im Lufer-Haus und führt eine sorgfältige Durchsuchung des Hauses durch (im Zuge dieser Durchsuchung werden die Tonaufnahmen sichergestellt; es handelt sich um Audiodaten auf der Festplatte eines Laptops, der später Max Reekers zugeordnet werden kann). Um 13:14 verständigen die Beamten die Angehörigen.

Ein Observationsteam der Kantonspolizei in Küsnacht (2 Beamte) wird am Lufer-Haus abgestellt und bleibt dort in wechselnder Besetzung bis zum 30. August auf Posten.

Am 29. August übernimmt die Kriminalpolizei in Zürich die Ermittlungen. Sie verständigen die Kollegen der Kripo in Freiburg. Am 3. September Gründung der „SOKO Lufer-Haus“, die seitdem unter der Leitung von Hauptkommissar Siegmar Wölte arbeitet.

Bis November 2008 werden die verschwundenen Personen überprüft (Befragung der Hinterbliebenen, Haus- und Bürodurchsuchungen, Hintergrundanalyse). Anhand der Unterlagen aus dem Institut der Parapsychologischen Ambulanz in Freiburg lässt sich die Vorbereitung zur Expedition rekonstruieren. Außerdem werden die Tonaufnahmen ausgewertet. HK Wölte ordnet den Verschluss der Aufnahmen an. Ohne seine ausdrückliche Genehmigung sind kein Zugang und keine Sichtung möglich.

In den folgenden Wochen und Monaten gelangt die SOKO Lufer-Haus zu keinen neuen Erkenntnissen. Das Abrissvorhaben der Gemeinde wird jedoch bis auf weiteres gestoppt. Mittlerweile hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, die – notfalls auch gegen den Bescheid – einen Abriss durchsetzen will (Aktenzeichen, Gemeindeversammlung vom 12.11.2009). Die Polizei beobachtet die Aktivitäten der BI genauestens, das Haus ist seitdem unter Polizeischutz gestellt.

Am 26.5.2010 verunglückt der Leiter der SOKO bei einem Sportunfall und wird daraufhin vorzeitig pensioniert. Die weitere Arbeit der SOKO wird daraufhin zum Politikum. Kommunalpolitiker aus Küsnacht und mittlerweile mehrere Bürgerinitiativen verlangen eine Einstellung der Ermittlungen und einen sofortigen Abriss des Lufer-Hauses. Nach einem weiteren Gerichtsverfahren, das sich von Frühsommer bis Herbst 2011 zieht, hat die Kriminalpolizei in Zürich nun eine Veröffentlichung der Tonaufnahmen beschlossen und angeordnet. Man erhofft sich dadurch weitere Hinweise, was sich vor über drei Jahren im Lufer-Haus abgespielt hat und was mit den verschwundenen Mitgliedern der Expedition passiert sein könnte. Sachdienliche Hinweise bitte an die Kantonspolizei Zürich, Station Küsnacht.

(Aktenzeichen 12b3-Lufer/008)


More Infos

More info about Chris Maico Schmidt Das Lufer Haus Home

 

also interesting

Leave a comment
More Posts